Die Änderungen im Kaminkehrer Handwerk ab 1.1.2013

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Rechtliche Grundlage für die Arbeit der Kaminkehrer war bis Ende 2012 das ,,Gesetz über das Schornsteinfegerwesen" kurz "Schornsteinfegergesetz".

Auf Drängen der Europäischen Union wurde das deutsche Schornsteinfegergesetz zum 01.01.2013 grundlegend geändert. Es widersprach der Dienstleistungsfreiheit, dass Schornsteinfeger aus anderen EU-Ländern in Deutschland nicht tätig werden durften. Die Gesetzesänderung wurde somit als Anlass genommen, um die rechtliche Grundlage des Schornsteinfegerhandwerks grundlegend zu ändern. Es wird ab 2013 durch das ,,Schornsteinfeger-Handwerksgesetz" abgelöst.

Das neue Recht nimmt den Eigentümer stärker in die Pflicht und Haftung. Es ermöglicht, dass dieser die Durchführung der allgemeinen erforderlichen Kehr- und Überprüfungsarbeiten selbstständig durch einen zugelassenen Schornsteinfegerbetrieb veranlasst. Bisher lag die Verantwortung für die Ausführung der Schornsteinfegerarbeiten bei dem Bezirksschornsteinfegermeister, dem ein bestimmter Kehrbezirk zugeordnet war und der sämtliche Tätigkeiten unaufgefordert fristgerecht durchgeführt hat. Mit dem Feuerstättenbescheid können einige Aufgaben an andere Schornsteinfeger vergeben werden. Ab 2013 müssen sich die etwa 20 000 Beschäftigten im Schornsteinfeger-Handwerk dann auf einen Wettbewerb einstellen. Bisher galt das sogenannte Kehrmonopol, das sämtliche Aufgaben in die Hände des zuständigen Bezirksschornsteinfegers legte.

Bauliche Abnahmen (Neubau, Umbau, Schornstein-Errichtung) oder der Austausch von Feuerstätten unterliegen weiter dem zuständigen Bezirksmeister. Alle dreieinhalb Jahre muss der Bezirksmeister eine Feuerstättenbeschau im Gebäude vornehmen.